Zum 22. Badminton-Grundschulturnier des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ (JtfO) in der Hemsbacher Badminton-Oase starteten fast 126 Schülerinnen und Schüler aus sechs Grundschulen. Sie spielten auf 26 Grundschulfeldern, die Ralf Benthin, der Besitzer der Badminton-Oase, für die Kinder wieder zur Verfügung gestellt hatte. Bei der Mannschaftswertung hatte nach fünf spannenden Spielrunden die Goetheschule Hemsbach knapp die Nase vorn.
JtfO-Grundschulbeauftragter Karlheinz Hohenadel, der das Turnier wie seit über 20 Jahren leitete, begrüßte die TeilnehmerInnen und dankte den betreuenden Lehrkräften und Begleitpersonen. Er wies darauf hin, dass ohne Schiedsrichter gespielt wird und nur die beiden Spieler auf dem Spielfeld entscheiden. Bei unterschiedlicher Meinung heißt das Zauberwort „Wiederholung“. Die Kinder setzten das sehr gut um und zeigten große Fairness und Ehrlichkeit.
Auf den Grundschulspielfeldern konnten bis zu 52 Kinder gleichzeitig spielen. Es wurde in vier Zufallsgruppen im „Schweizer System“ gespielt. Die Spieleorganisation managten Brigitte Hertinger, Ada Wirnitzer, Birgit Link und Melanie Höpfer. Simone und Tobias Krämer verarbeiteten routiniert die Daten am Computer.
Aus den Hemsbacher Grundschulen kamen die meisten Kinder, einige Vereinsspieler. Meike Hebling coachte die zahlreichen HebelschülerInnen. Die Kinder von der Goetheschule wurden von Bianca Rippert ins Rennen geschickt. Claudia Fischer war Coach für die Kinder der Neurottschule Ketsch. Die Pestalozzi-Schule Weinheim hatte Tobias Hilkert als Trainer und Betreuer. SG-Badmintonspielerin Katja Terborg hatte mehrere Mannschaften der Carl-Orff-Grundschule Weinheim-Sulzbach auf das Turnier vorbereitet. Die Mannschaft der Sonnbergschule Laudenbach managte Benjamin Krämer. Viele Eltern halfen als Fahrer und Betreuer.
In fünf Spielrunden mit spannenden, kämpferischen teils langen Ballwechseln und knappen Ergebnissen wurden die Platzierungen und damit die Siegermannschaften ermittelt.

Den ersten vier der vier Gruppen wurde extra gratuliert
In diesem Jahr lag wieder die Goetheschule vorne. Sieggaranten waren Marlon Fink, der als erster seiner Gruppe alle Spiele gewann. Fabian Roth als Gruppenzweiter und die beiden Gruppendritten Eray Demirel und Johann Gutjahr sicherten den Erfolg der Mannschaft. Der zweite Platz ging an die Hebelschule. Ihre erfolgreichsten Kinder waren: Gruppensieger Valentin Ullrich, Ben Liebe (3.) sowie Pitt Olehowski und Pauline Stöcker (beide 4.). Platz drei erreichte das Team der Sonnbergschule Laudenbach. Hier war Joshua Krämer klar überlegen. Sebastian Markmann (2.), Fabian Höpfer (7.) und Niclas Kraus (10.) holten die nötigen Punkte. Platz vier ging an die Pestalozzi-Schule Weinheim, die mit Oscar Stockmann (1.), Gabriel Onorio (4.), Julian Zander (7.) und Finn Baltz (10.) ihre erfolgreichsten Spieler hatte. Hebelschule II mit Luca Prosecky, Constantin Lühnsdorf, Julia Beck und Alisa Koc wurde fünfte, knapp vor Goetheschule II mit Jakob Buck, Florian Tichy, Mika Höhnle und Frederik Schmidsberger. Platz sieben teilten sich die Carl-Orff-Schule Sulzbach (Lian Grunt, Niklas Terborg, Luan Kohl, Pares Wedemeyer) mit der Neurottschule Ketsch (David Bundschuh, Livi Ballweg, Christian Benz, Ben-Finley Beu).
Die Plätze acht bis dreizehn belegten: Hebelschule III, Neurottschule II, Hebelschule IV, Pestalozzischule II, Hebelschule V und Goetheschule III.
Bei der Siegerehrung erhielten die Mannschaften JtfO-Urkunden. Karlheinz Hohenadel dankte den betreuenden Lehrkräften, die für die Vorbereitung und Durchführung des Turniers Freizeit geopfert haben. Er lobte die Schüler für ihre Fairness und ihren sportlichen Einsatz.
Text und Fotos: Karlheinz Hohenadel
Auf dem Titelbild: Über 120 badmintonbegeisterte Grundschulkinder beim Turnier