Noch keine zwei Monate alt, startete das Jahr 2026 direkt mit einem absoluten Highlight.
Für die deutsche Nationalmannschaft ging es Anfang Februar zur Para Badminton WM nach Bahrain. Diese WM war die bislang größte hinsichtlich der Teilnehmerzahl. Über 350 Athletinnen und Athleten traten bei dieser WM in 22 Disziplinen über 6 Startklassen hinweg an.
Insgesamt 7 Spielerinnen und Spieler konnten sich in 3 Startklassen für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Am 5. Februar trat das Team zusammen mit einem fünfköpfigen Stab die Reise nach Bahrain an. Physisch und mental bereitete sich das Team
in einem zwei-wöchigen Trainingslager Ende Januar vor und stellte sich ihren internationalen Kontrahenten in der
Landeshauptstadt Manama. Insgesamt konnten unsere Athletinnen erwartungsgemäß abliefern. So erspielten sich Marcel Adam und Rick Cornell Hellmann jeweils in ihren Klassen im Einzel ein Viertelfinale und verpassten damit leider knapp eine Medaille. Annika Schröder und Nils Böning spielten sich aus der Gruppe in die K.O. Runde und schieden dort im Achtelfinale aus. Die Debütantinnen Julia Schramm, Robin Weiler und Jan-Gerriet Janßen konnten einige gute Spiele zeigen, mussten sich jedoch gegen die starke Konkurrenz aus Asien geschlagen geben. Dennoch konnte bei allen ein Entwicklungsschritt festgestellt werden. Diesen gilt es nun weiter aufzugreifen, um bei den nächsten Turnieren wieder einen Schritt weiterzukommen.
Text und Foto: Janet Bourakkadi, DBV