Die HYLO Open 2026 biegen auf die Zielgerade ein – und das ohne deutsche Beteiligung. Am Viertelfinal-Freitag schieden sowohl Stine Küspert und Isabel Lohau im Damen-Doppel als auch Marvin Seidel und Thuc Nguyen im Mixed aus.
Die Weltmeister waren eine Nummer zu groß. Seidel und Nguyen verloren in zwei Sätzen gegen Thom Gicquel und Delphine Delrue (12:21, 11:21). Die Franzosen hatten sich im August in Indien zu den neuen Weltmeistern gekrönt – und sind auch in Saarbrücken die großen Favoriten auf den Turniersieg. Wie schon im Vorjahr schalteten sie im Viertelfinale das letzte verbliebene deutsche Mixed aus.
Aus im Viertelfinale auch für Stine Küspert und Isabel Lohau. Beim gemeinsamen Debüt in der Saarlandhalle war gegen die an Position 5 gesetzten Indonesierinnen Amallia Pratiwi und Siti Ramadhanti Schluss (7:21, 10:21). Lohau sagte: „Einmal rasiert, einmal rasiert worden. Das ist das Erste, was mir zu der Turnierwoche einfällt.“ Im Achtelfinale hatten die Deutschen den beiden Däninnen Kathrine Vang und Mette Werge keine Chance gelassen (21:13, 21:9). Zum Spiel gegen die starken Indonesierinnen sagte Lohau: „Es war tough. Wir haben nie in unser Spiel und unseren Flow gefunden. Sie haben eklig gespielt, uns ein paar halbe Chancen geboten, die am Ende doch keine waren.“
Trotz der am Ende deutlichen Niederlage schauen Küspert und Lohau auf eine sehr gute Woche in der Saarlandhalle zurück. Küspert blickt voraus: „Wir spielen dieses Jahr auf jeden Fall noch die Turniere in Irland und Schottland – vielleicht auch noch in Kanada. Wir sind noch eine frische Paarung, haben noch nicht so viele Punkte in der Weltrangliste. Fürs neue Jahr müssen wir schauen, in welche Turniere wir reinkommen.“
Fotos: Sven Heise | Text: Tom Kuehner