Neue DBV-Rolle für Mark Lamsfuß – Starkes Zeichen für Badminton Deutschland

Nationalspieler Mark Lamsfuß beendet seine aktive Spielerkarriere – und bleibt dem Deutschen Badminton-Verband (DBV) dennoch erhalten: Der ehemalige doppelte Europameister und WM-Dritte startet zunächst als Spieler-Trainer und Individual-Coach am Bundesstützpunkt Saarbrücken und wird anschließend mit einhergehender Trainerausbildung als Bundestrainer für den DBV tätig werden.

Mark Lamsfuß selbst blickt mit gemischten Gefühlen auf das Ende seiner Spielerkarriere zurück: „Ich bin unfassbar dankbar, dass ich die Chance bekommen habe, meinen Traum leben zu dürfen. Es ist sehr traurig, dass die Zeit jetzt zu Ende geht, aber ich glaube, dass alles seinen Grund hat und ich jetzt einen neuen Weg einschlagen muss. Ich habe bis zum Schluss alles versucht, um zurückzukommen, doch jetzt muss ich auf meinen Körper hören und meine Spielerkarriere beenden.“ Für die Zukunft hat Lamsfuß ein klares Ziel: „Meine große Leidenschaft ist das Badminton und wie mein erster Trainer Rachmat damals einen Funken in meinem Herzen entfacht hat, möchte ich diesen Funken jetzt an andere weitergeben.“

In der ersten Phase bringt Lamsfuß seine Qualitäten als Trainingspartner und Individualcoach für die Nationalspielerinnen und -spieler am Bundesstützpunkt Saarbrücken ein. Bereits seit einigen Wochen wist der 32-Jährige neben seinem Rehaprozess in dieser Rolle tätig. Parallel dazu setzt er seine bereits begonnene Trainerausbildung in den kommenden Wochen und Monaten fort.
Chef-Bundestrainer und künftiger Sportdirektor Hannes Käsbauer zeigt sich erfreut über den weiteren gemeinsamen Weg: „Mit dem Karriereende von Mark schließt sich etwas, gleichzeitig öffnet sich jedoch auch direkt eine große Tür und das deutsche Badminton freut sich ungemein, dass Mark durch diese gemeinsam im Team durchgehen will und wird. Er wird eine absolute Bereicherung für uns sein. Zugleich ist es für mich auch ein wichtiges Zeichen, dass wir verstärkt eigene Talente und Top-Athlet:innen auf die langfristige Reise für den Badmintonsport mitnehmen wollen.“

Text: Thomas Fuchs | Fotos: Sven Heise