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70. Deutsche Meisterschaft in Mülheim an der Ruhr - Ausführlicher Bericht

Miranda Wilson gewinnt Bronze ohne Medaille

Miranda Wilson von der SG Schorndorf hat bei der Deutschen Meisterschaft in Mülheim an der Ruhr Platz drei belegt. Im Halbfinale unterlag Miranda, die vom Meister BC Wipperfeld zur SG zurückkehrt, gegen die spätere Meisterin Yvonne Li.

von Sven Heise

01.08.22. Der folgende Bericht erscheint mit weiteren Ergänzungen und vielen Fotos im digitalen BJ 8/2022.

Dameneinzel

Auf ihre erste Medaille bei der Deutschen Meisterschaft O19 hatte sich Miranda Wilson von der SG Schorndorf gefreut. Mit großem Kampfgeist gewann sie auch ihr Viertelfinale gegen Alicia Molitor 19:21, 21:12 und 21:13. Die Medaille gab es dann allerdings nicht – für den dritten Platz gab es in diesem Jahr nur eine Urkunde.

Miranda, die in der neuen Saison wieder für die SG in der Bundesliga antritt, nachdem sie mit dem BC Wipperfeld in Stuttgart Deutsche Meisterin geworden war, brachte im Halbfinale die spätere Meisterin Yvonne Li in Bedrängnis, konnte jedoch eine 19:17-Führung im ersten Satz nicht nutzen und unterlag schließlich 19:21, 14:21.

Gleich drei Schorndorferinnen waren in der Westenergie Sporthalle in Mülheim an der Ruhr im Einsatz. Melina Wild erkämpfte sich mit 21:15, 29:30, 21:17 gegen die Hamburgerin Hannah Berge einen Platz im Achtelfinale, wo sie gegen Florentine Schöffski vom TV Refrath unterlag. Jennifer Löwenstein besiegte zunächst Marie Wintergalen (Herringen, NRW) in der ersten Runde mit 22:20, 15:21 und 21:19 und unterlag dann auch nur knapp 18:21, 21:23 gegen Marie Lücke (Jena).

BW-Meisterin Lena Reder aus Offenburg unterlag nach einem Freilos in der zweiten Runde 19:21, 16:21 gegen Constanze Winnefeld (Harkenbleck, Niedersachsen).

Herreneinzel

David Kramer von der SG Schorndorf zog mit einem Freilos und einem klaren Zweisatzerfolg gegen René Rother in die dritte Runde ein. Dort unterlag der Baden-Württembergische Meister 17:21, 16:21 gegen Aaron Sonnenschein (Wipperfeld). Sein Bruder Simon unterlag in der ersten Runde gegen Felix Hammes (Beuel), ebenson wie Fabian Schlenga vom BSV Eggenstein-Leopoldshafen gegen Karim Krehemeier (Wipperfeld).

Lukas Burger vom Bundesliga-Aufsteiger BC Offenburg besiegte zunächst Bruno Steffen-Sánchez (Fischbach) und verpasste die dritte Runde durch ein 10:21, 13:21 gegen Christopher Klauer (Hohenlimburg, NRW).

Damendoppel

Jennifer Löwenstein und Melina Wild erreichten kampflos das Achtelfinale, wo sie 18:21, 18:21 gegen Nicole Bartsch und Lisa Höflitz aus Jena unterlagen. Lena Reder hatte sich mit Ann-Kathrin Hippchen vom PSV Saarbrücken zusammengetan. Die beiden verloren ihr Erstrundenspiel gegen Lara-Sophie Dreessen/Anna Mejikovskiy (Horner TV/BC Beuel) 17:21, 16:21.

Herrendoppel

Das einzige rein Baden-Württemberger Doppel bildeten die Offenburger Brüder Jonas und Lukas Burger. Für sie war in der zweiten Runde Endstation mit 13:21, 19:21 gegen Jonathan Dresp und Kenneth Neumann (BW Wittorf/Horner TV, Hamburg). Ihr zukünftiger Teamkollege Sebastian Grieser erreichte mit seinem ehemaligen Hofheimer Mannschaftskollegen Lukas Vogel ebenfalls die zweite Runde, wo sie gegen David Kramer von der SG Schorndorf mit Florian Reinhold vom Gastgeber 1. BV Mülheim 22:20, 15:21, 14:21 unterlagen.

Für David und Florian war eine Runde später Schluss gegen Malik Bourakkadi/ Johannes Pistorius (Refrath/Bischmisheim) – 16:21, 10:21 lautete das Ergebnis gegen die beiden Doppelspezialisten.

Simon Kramer (SG Schorndorf) spielte mit Fabian Hippold vom TV Marktheidenfeld, verpasste jedoch gegen Marvin Datko/Patrick Scheiel (Bischmisheim/Wittorf) das Viertelfinale nach gutem Spiel 16:21, 14:21.

Mixed

Die BW Meister Fabian Schlenga und Lena Reder schalteten in der zweiten Runde die an 9/12 gesetzten Lennart Notni/Charlotte Mund (Jena) mit 21:18, 18:21, 21:10 aus. Im Achtelfinale erwiesen sich Marvin Datko/ Leona Michalski (Bischmisheim/Refrath) als zu stark (11:21, 13:21).

David Kramer und Melina WIld erreichten ebenfalls das Achtelfinale – mit Zweisatzerfolgen gegen Tobias Unverferth/Josie David (SC Brandenburg/SV KWO Berlin) und Lin-Yu Oei/Lea Dingler (SV Berliner Brauereien). Dort unterlagen sie den späteren Meistern Bjarne Geiss/Emma Moszcynski (Wittorf/Dortelweil) 12:21, 10.21.

Neu-Offenburger Sebastian Grieser spielte auch im Mixed mit einer Ex-Teamkollegin aus Hofheim. Zusammen mit Mareike Bittner unterlag er in der dritten Runde gegen Tobias Wadenka und Hannah Pohl (Neuhausen-Nymphenburg/Beuel).

Lediglich für Simon Kramer und Jennifer Löwenstein endete die DM im Mixed bereits in der ersten Runde beim 12:21, 5:21 gegen Jonathan Dresp/Anna Mejikovskiy (Wittorf/Beuel).

Ralf Müller leitet Dameneinzelfinale

Schiedsrichter Ralf Müller aus Schwenningen lieferte bei der Deutschen Meisterschaft eine sehr gute Leistung ab, die mit der Nominierung für das Dameneinzel-Finale belohnt wurde. Ralf leitete auch das Endspiel zwischen Yvonne Li und Ann-Kathrin Spöri souverän und konnte sich schon einmal auf die Bundesligaeinsätze in der nächsten Saison einstellen.

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