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Positionspapier der DOSB-Spitzenverbände zum Schulsport

Spitzenverbände DOSB in der Deutschen Schulsportstiftung nehmen klar Stellung und fordern „Kein Verzicht auf Schulsport – trotz Corona!“ JtfO zumindest modifiziert zulassen.

von Karlheinz Hohenadel, Vizepräsident Schul- und Breitensport

10.07.20. Neben dem ausfallenden Schulsport und der Ankündigung der Kultusministerien keine Schulsportaktivitäten zuzulassen ist auch die Perspektive des Schulsports in der Zusammenarbeit von Schulen mit Vereinen bisher unsicher. Dadurch ist die Durchführung des Schulsportwettbewerbes Jugend trainiert für Olympia & Paralympics (JtfO&P) gefährdet.

Die Spitzenverbände des DOSB in der Deutschen Schulsportstiftung klar Stellung haben zu diesem Thema bezogen.

In ihrem Positionspapier vom 18. Juni 2020 stehen deutliche Worte: „Der damit einhergehende Ausfall aller schulsportlichen Aktivitäten für die nächsten eineinhalb Jahre in einem sich strukturell verändernden System Schule ist nicht hinnehmbar. All die in den vergangenen Jahrzehnten an der Schnittstelle Schule und Verein aufgebauten Strukturen … werden damit komplett zurückgefahren. … Die Bildungsministerien der Länder werden deshalb aufgefordert, umsetzbare Möglichkeiten zu finden, den Wettbewerb (JtfO&P) im Schuljahr 2020/2021 zumindest modifiziert stattfinden lassen zu können.“

Die Spitzenverbände fordern: „Der Schulsport und der Sportunterricht sind von den Bildungsministerien und Schulen sofort, spätestens jedoch zum kommenden Schuljahr, in die Planungen zur Gestaltung des Schulalltags aufzunehmen. Jede sportliche Aktivität in der Schule (wie z.B. eine bewegte Pausengestaltung) - …..– wirkt sich positiv auf die ganzheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus und stellen einen ersten Schritt in die richtige Richtung dar.“

Es „sollte das gemeinsame Ziel aller sein, den einzigartigen und weltgrößten Schulsportwettbewerb JtfO&P zu bewahren, um allen interessierten Kindern und Jugendlichen auch weiterhin die Möglichkeit bieten zu können, im schulischen Rahmen Wettkampferfahrung zu sammeln und dabei die positiven Werte des Sports wie Fairness, Teamgeist und Einsatzfreude vermittelt zu bekommen und diese auch leben zu können.“

Die Schule ist nicht nur ein Ort um Wissen anzuhäufen auch die sozialen, sportlichen und vielfältigen individuellen Erfahrungen sind für Heranwachsende sehr wichtig. Das dürfte der sehr lange Ausschluss der Schüler aus ihren Schulen wegen Corona gezeigt haben. Auch die positive Wirkung von Sport auf die Gesundheit ist unbestritten.

Hoffentlich lassen die Entwicklung der Corona-Pandemie und die Regelungen der Bildungsministerien zu, dass Schulsport mit all seinen interessanten und motivierenden Möglichkeiten bald wieder stattfinden kann.