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BWBV Athleten haben sich gut verkauft

Nachdem sich die BWBV Athleten so erfolgreich bei den Südostdeutschen Meisterschaften geschlagen hatten, entschloss sich der LALS auch alle qualifizierten Athleten bei den Deutschen Meisterschaften in Duisburg starten zu lassen.

von Volker Jürgens, BWBV Trainerteam

19.02.07. Nachdem sich die BWBV Athleten so erfolgreich bei den Südostdeutschen Meisterschaften geschlagen hatten, entschloss sich der LALS auch alle qualifizierten Athleten bei den Deutschen Meisterschaften in Duisburg starten zu lassen.

Dementsprechend trafen sich neun Jungs und acht Mädchen in Tailfingen zum Vorbereitungslehrgang. Als Trainer fungierten Ye Wang und Volker Jürgens. Die hatten das Training so konzipiert, dass sie im athletischen Bereich noch einmal Reize setzten, aber auch in Taktik und Technik noch einmal Schwerpunkte aufgriffen. Zudem erhielten die Doppel und Mixed noch einmal die Gelegenheit, bestimmte Abläufe zu automatisieren.

Die Deutschen Meisterschaften begannen traditionell am Freitag mit dem Mixed. Den Trainern Ye Wang, Petra Simon und Volker Jürgens war von vorne herein klar, dass dies nicht gerade die stärkste Disziplin des BWBV ist, doch ein wenig bessere Ergebnisse hätten sich die Coaches schon gewünscht. Björn Hagemeister und Moana Klein blieb es vorbehalten, wenigstens einen Sieg einzufahren. Trotzdem war die Delegation des BWBV früher beim Abendessen als erwartet.

Dafür begann der Samstag gleich mit einem positiven Paukenschlag. Im Jungeneinzel U 19 verpasste Lucas Bednorsch seinem Kontrahenten Weise eine Deluxe-Klatsche. Im Achtelfinale scheiterte Lucas dann nach großem Spiel am Berliner Szilygyi in drei Sätzen. Denise Walter lieferte der an 1 gesetzten Lisa Deichgräber einen großen Kampf und hatte die WM-Teilnehmerin am Rande der Niederlage, musste sich letztendlich aber in drei Sätzen geschlagen geben. Steffi Arns lieferte ihrer hessischen Gegnerin einen harten Kampf, doch merkte man ihr an, dass ihr harte Wettkampfmatches fehlen. Steffi Schäfer hatte die große Chance gegen die Doppel- und Mixed-Spezialistin Marina Wöhning in die nächste Runde einzuziehen, doch agierte sie taktisch etwas ungeschickt und so war eine Niederlage die logische Folge.

In U 17 blieb Stella Nolze verletzungsbedingt unter ihren Möglichkeiten. Laura Riffelmann liegt ihr zwar sowieso nicht vom Spielstil her, doch merkte man der Dossenheimerin an, dass sie völlig gehemmt agierte. Simon Brück spielte eine klasse erste Runde. In der 2. traf er dann auf den späteren Deutschen Meister Adrian Gevelhoff, gegen den er zwar gut spielte, aber doch chancenlos war.

Die größten Hoffnungen ruhten in diesem Jahr auf den Athleten der Altersklasse U 15. Sophia Koutsomitis lieferte sich eine harte Auseinandersetzung mit der an zwei gesetzten Kathleen Ebersbach. In den entscheidenden Momenten war die Kontrahentin aber einen Tick abgezockter und so blieb es Sophia nur, nach zwei Sätzen zu gratulieren. Laura Wich hatte es in der zweiten Runde mit der Favoritin Inken Wienefeld zu tun. Laura blieb wieder mal klar unter ihren Möglichkeiten. Björn Hagemeister spielte im Viertelfinale gegen Daugaard Hansen. Ab und an fehlt Björn der Killerinstinkt. Er spielt zu verhalten und muss sich dann einem aggressiveren Gegner beugen. So war es auch in Duisburg.

Saverio Segreto war mit großen Hoffnungen in das Turnier gestartet. Im Viertelfinale traf er auf Raffael Beck aus NRW. Den ersten Satz gewann Saverio deutlich. Im zweiten verlor er dann bei einer 16:12 Führung den Faden und fand ihn nicht mehr wieder. Er schied aus. Trotzdem beendete er das Jahr auf Ranglistenplatz zwei. Dies belegt eindrucksvoll seine Konstanz und Stärke im vergangenen Jahr. In den Doppeldisziplinen gab es keine großen Ausrutscher nach oben und unten. Erwähnenswert ist, dass im U 15 Bereich zwei Mädchen und 1 Jungendoppel das Viertelfinale erreichten. Leider konnte keines ins Halbfinale einziehen.

Bisher habe ich die Meisterschaften immer für die Analyse der Ist-Situation genutzt. In U 19 haben die Athleten die Lücke deutlich verkleinert, in U 17 ist momentan wohl die größte Entfernung zur Deutschen Spitze zu verzeichnen. Bei U 15 sind die BWBV Athleten bei der Musik. Zudem muss man hier einberechnen, dass einige noch erstjährig sind.

Bisher habe ich es versäumt, den Jugendspielern für ihren Einsatz zu danken und auch für den Verzicht, den sie für ihren Sport leisten. Zudem darf ich feststellen, dass der Zusammenhalt im Nachwuchsbereich des BWBV stark zugenommen hat. Dies ist gerade ein Verdienst der älteren Spieler. Ich möchte es diesmal nicht versäumen die Spieler namentlich zu nennen. Aus den vergangenen Jahren fallen mir Christian Beutel, Philipp Sommer, Rene Nichterwitz, Thomas Schmudde, Sabrina Thumfart, Kerstin Wagner, Frederik Weil, Christopher Rank und Steffi Matt ein.

In diesem Jahr haben Steffi Schäfer, Steffi Arns, Sabrina Hauck ihre „Jugendkarriere“ beendet. Nicht vergessen möchte ich auch Janine Bayer, der ich vor allem gesundheitlich alles Gute wünsche.

> Bild: Die BWBV-Teilnehmer an den Deutschen Jugend-Meisterschaften 2007 in Duisburg