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Der Titeltraum platzt im Halbfinale

Bei den SaarLorLux Badminton Open sind die letzten deutschen Teilnehmer ausgeschieden.

von Pressemitteilung / Foto Sven Heise

03.11.19. Saarbrücken. Die Finalisten stehen fest, doch die Endspiele der SaarLorLux Badminton Open finden in diesem Jahr ohne deutsche Beteiligung statt. Drei Chancen auf einen Finaleinzug hatten die Athleten des Deutschen Badminton Verbands, keine konnte genutzt werden. Yvonne Li, Peter Käsbauer und Jones Jansen sowie Isabel Herttrich und Linda Efler machten es allesamt sehr spannend, am Ende mussten sie sich dennoch in der Vorschlussrunde vom Publikum in der Saarbrücker Saarlandhalle verabschieden.

Dabei lief für Yvonne Li anfangs alles nach Plan. Gegen die Vize-Juniorenweltmeisterin Line Christophersen aus Dänemark spielte die Deutsche Meisterin souverän auf und sicherte sich den ersten Durchgang mit 21:16. Mit Beginn des zweiten Satzes zeigte ihre junge Gegnerin jedoch ein anderes Gesicht und dominierte fortan die Begegnung. Christophersen zog das Tempo an, brachte sich immer wieder in Angriffssituationen und spielte diese auch konsequent zu Ende. Mit 11:21 und 14:21 war für Yvonne Li nicht mehr viel zu holen. „Ich habe taktisch falsch gespielt und zu oft das Netz verloren. Die Bälle sind sehr schnell. Wenn man zu früh vom Netz weg spielt, kommt man aus der Abwehr kaum noch heraus“, erklärte die 21-Jährige. Im Finale trifft Line Christophersen am Sonntag auf Yun Li aus China.

Auch Peter Käsbauer und Jones Jansen gingen im Herrendoppel gegen Zi Jian Di und Chang Wang über die volle Distanz von drei Sätzen. Auch sie mussten sich am Ende geschlagen geben. „Das war auf jeden Fall ein richtig gutes Spiel von uns. Wir waren im ersten Satz ziemlich überfordert von der Geschwindigkeit“, verriet Jones Jansen. Dennoch kamen die DBV-Athleten nach 15:21 mit 21:15 zurück ins Spiel.

Im Entscheidungssatz waren die talentierten Chinesen beim 21:12 aber schlichtweg zu stark für das deutsche Duo. Finalgegner von Di und Wang sind die Dänen Mathias Bay-Smidt und Lasse Mølhede.