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2. SüdOstdeutsche Rangliste in Sachsen

Fast alle Teilnehmer zeigten gegenüber der 1. RL einen deutlichen Formanstieg, was sich auch in den Ergebnissen wiederspiegelt.

von Edi Klein / Monika Kniepert

08.10.14. Bild: Alan Erben und Lukas Burger

Foto: Bernd Bauer

Fast alle BWBV-Teilnehmer zeigten gegenüber der 1.RL in Friedrichshafen einen deutlichen Formanstieg, was sich auch in den Ergebnissen wiederspiegelt. Eine bessere Präsenz auf dem Spielfeld und die Turniererfahrungen der letzten Wochenenden verfehlten nicht ihre Wirkung. Mehrere Spiele wurden in der Endphase für uns entschieden, in der Vergangenheit war das seltener der Fall. Auch war ein sich selbst verstärkender Motivationseffekt zu bemerken, im Turnierverlauf pushten Erfolge auch aus der jeweils anderen Halle unsere Teilnehmer zusätzlich.

Herausragend ist sicherlich die Dominanz im JE U15 ( Plätze 1-4 ).

Auch die Lücke zu den in den Doppeldisziplienen traditionell dominierenden Spielern aus Bayern scheint etwas kleiner geworden zu sein.

Zu den Siegen in 6 Disziplinen trugen bei: Denis Popp (JE U13), Niclas Kirchgeßner (JE U15), Marcia Mottarelli / Anne Schilli (MD U15), Simon Discher (JE U17), Lukas Burger / Alan Erben (JD U19), Madita Sickinger (MD U19, mit Laura Adam/Sachsen)

Leicht relativiert werden die Erfolge durch das Fehlen weniger bayrischen Spitzenspieler, die bereits vor dem Turnier einen Startplatz für die deutschen Ranglisten sicher haben.

Ein Glanzpunkt war der Finalsieg von Denis Popp im JE U13, der aufgrund leichter Verletzung zu Beginn nicht mit einem Sieg rechnete, dann aber Lunte roch, und durch kalkuliertes ökonomisches Spiel und mentale Stärke Justin Seibel (Dillingen) aus der Balance brachte und zweimal in der Verlängerung gewann. Ein Leckerbissen auch das Finale im JD U19, in dem Lukas Burger/Alan Erben gegen die bayrische Paarung Böhnisch/Waffler einen Dreisatzsieg verbuchte. Lukas war in Bestform, er holte noch im Einzel und Mixed mit Nathalie Seidel (Sachsen) jeweils den zweiten Platz. Im Halbfinal-Einzel gewann er gegen Noah Gnalian aus Bayern, den Sieger vom letzten Turnier.

Jana Wiedemann zeigte nach verhaltenem Start eine deutliche Steigerung im Turnierverlauf und wurde im ME U17 Zweite mit starker Leistung und knappem Sieg insbesondere in der Endphase des Halbfinales.

Sehr erfreulich ist zum einen, das sich mehr Spieler als zuletzt für die deutschen Ranglisten qualifiziert haben und zum anderen, das sich die Spieler des jeweils jüngeren Jahrgangs so gut positioniert haben, das sie etliche Freiplätze für die kommende Saison holen konnten.

Trotzdem darf nur mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft geschaut werden, da zum einen bei den deutschen Ranglisten sehr hohe Hürden warten und zum anderen zwar Freiplätze für die kommende Saison eine gute Ausgangsbedingungen darstellen, die Konkurrenz aus Sachsen und vor allem Bayern aber sicherlich nicht schlafen wird.

Bericht: Edi Klein, Friedhelm Erben, Harald Esch